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Nordrhein-Westfalen

Stadt Dortmund: Wenn auslaufende Verträge eine Entscheidungsgrundlage fordern

Die Stadt Dortmund hat in der Vergangenheit einige ihrer Dachflächen an externe Investor:innen verpachtet, die darauf dann Photovoltaikanlagen installierten. Als die Verträge sukzessive ausliefen, stand das Energiemanagement der Stadt vor einer komplexen Frage: Anlagen abkaufen oder Rückbau veranlassen? Für mehr als zehn Liegenschaften im gesamten Stadtgebiet brauchte Dortmund belastbare Entscheidungsgrundlagen – technisch wie wirtschaftlich. admi lieferte sie in weniger als vier Wochen.


Ausgangslage

In der Vergangenheit hatte die Stadt Dortmund Dachflächen städtischer Liegenschaften an externe Investor:innen verpachtet. Diese installierten dort Photovoltaikanlagen als Volleinspeiseanlagen und entrichteten dafür eine Pacht an die Stadt. Jetzt laufen diese Verträge sukzessive aus und damit stellt sich für die Verwaltung eine grundlegende Frage.

Die Stadt hatte zwei Optionen: Die Anlagen von den externen Betreiber:innen abkaufen und in eigenes Eigentum überführen, oder den Rückbau veranlassen und die Dachflächen in ihren ursprünglichen Zustand zurückversetzen lassen. Beide Entscheidungen haben erhebliche technische, wirtschaftliche und politische Konsequenzen. Und beide setzen voraus, was bis dahin fehlte: eine belastbare Informationsgrundlage für jede einzelne Anlage.


Herausforderung

Bestandsanlagen sind keine homogene Masse. Je nach Alter, Hersteller, technischer Konfiguration und Betriebsgeschichte unterscheiden sie sich erheblich – im technischen Zustand, im wirtschaftlichen Restwert und im Risikoprofil. Hinzu kam, dass Dortmund nicht nur entscheiden wollte, ob die Anlagen gekauft werden, sondern auch, wie sie nach einem möglichen Erwerb weiter betrieben werden sollen. Jedes dieser Szenarien erfordert eine andere Bewertungsgrundlage.

Das Energiemanagement der Stadt wandte sich an admi, um für mehr als zehn Liegenschaften – Verwaltungsgebäude, Schulen und weitere städtische Gebäude im gesamten Stadtgebiet – genau diese Analyse durchzuführen.

Vorgehen

admi übernahm die vollständige technische Untersuchung der Bestandsanlagen – sowohl DC- als auch AC-seitig. Für jede Anlage wurden technischer Zustand, mögliche Risiken und der wirtschaftliche Restwert ermittelt. Auf dieser Basis entwickelte admi für jede Liegenschaft vier konkrete Szenarien mit einer individuellen Handlungsempfehlung:

  • Volleinspeisung fortführen und weiterhin EEG-Einspeisevergütung beziehen
  • Umbau zur Überschussanlage für direkten Eigenverbrauch im Gebäude
  • Repowering – Austausch kritischer Systemkomponenten durch aktuelle Technik
  • Vollständiger Rückbau der Bestandsanlage und Errichtung einer neuen Eigenanlage

Die Analyse erfolgte in enger Abstimmung mit dem Energiemanagement der Stadt Dortmund, um sicherzustellen, dass die Ergebnisse genau auf den Entscheidungsbedarf zugeschnitten waren. admi übernahm die operative Arbeit vollständig – von der Begehung über die technische Bewertung bis zur strukturierten Handlungsempfehlung. Die Verbindung aus technischem Know-how, wirtschaftlicher Bewertungskompetenz und kommunalem Verständnis ermöglichte fundierte Aussagen, die Dortmund ohne eigenen Analyseaufwand direkt nutzen konnte.

Ergebnis

Innerhalb von weniger als vier Wochen nach Beauftragung lagen für alle geprüften Liegenschaften vollständige Analysen vor. Die Stadt Dortmund verfügte damit für jede Anlage über eine datenbasierte, sachlich begründbare Entscheidungsgrundlage und eine saubere politische Vorlage für die weiteren Schritte.

„admi kennt die kommunalen Abläufe – Verwaltungsprozesse über mehrere Ämter hinweg gepaart mit großen politischen Zielsetzungen. Die Erfahrung des Teams aus einer Vielzahl an Projekten hilft uns da sehr weiter. admi ist kein Dienstleister, admi ist ein Wissenspartner."

– Energiemanagement, Städtische Immobilienwirtschaft, Stadt Dortmund

*"Die CO₂-Einsparung wurde anhand des spezifischen Emissionsfaktors für den deutschen Strommix im Jahr 2023 in Höhe von 380 g CO₂ pro Kilowattstunde (AC) berechnet. Dieser Faktor entspricht der Angabe des Umweltbundesamtes für direkte CO₂-Emissionen aus der Verbrennung fossiler Energieträger."
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